IPP van Triel: Maschinen der insolventen Hammerschmiede kommen zurück

Essen, 19. März 2018

Dem vorläufigen Insolvenzverwalter Horst Piepenburg gelingt es, die kurz vor Insolvenzantragstellung abtransportierten Maschinen der IPP van Triel GmbH zurück nach Essen zu holen.

Die Produktionsmöglichkeiten des Unternehmens sind nach Installation der Maschinen auf dem Firmengelände wieder komplett.

Die Essener Hammerschmiede IPP van Triel GmbH bekommt ihre hochmodernen Produktionsmaschinen zurück. Die Obergesellschaft IPP Group mit Sitz in England hatte kurz vor der Antragstellung auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Essen unter dem Protest der Beschäftigten einen Teil der Maschinen aus den Hallen der IPP van Triel GmbH abtransportieren lassen . Nach intensiven Verhandlungen ist es nunmehr dem vorläufigen Insolvenzverwalter Horst Piepenburg gelungen, den Rücktransport der Maschinen in die Wege zu leiten. Am 20. bis 21. März wird ein beauftragter Spediteur vier der fünf in den Niederlanden geparkten Maschinen zurück auf das Essener Firmengelände bringen. Die fünfte Maschine kann wegen ihrer Größe erst nach Genehmigung einer niederländischen Behörde nach Deutschland transportiert werden. Mit den Maschinen wird IPP van Triel wieder in der Lage sein, ihr gesamtes Produktionsprogramm aufnehmen zu können. Die Installation vor Ort soll in wenigen Tagen abgeschlossen sein.

Hintergrund-Informationen

Über IPP van Triel GmbH

Die 1951 gegründete Hammerschmiede Hans van Triel musste erstmals bereits im August 2015 Insolvenz anmelden . Im Rahmen einer übertragenden Sanierung hatte dann die britische IPP Group die Essener Hammerschmiede aus der Insolvenz übernommen . Die IPP Group ist ein internationaler Hersteller von Spezialrohren für die Öl-, Gas- und Nuklearindustrie sowie die Petrochemie. Die damalige wie auch aktuelle Insolvenz ist weitgehend verschuldet durch die schwierige Marktlage auf dem Ölsektor . Durch den Ölpreisverfall sind die Aufträge für Rohrleitungen drastisch eingebrochen .